Wanderung 2

(Der folgende Wandervorschlag ist auch für gut konditionierte Radler interessant: Der Aufstieg zur Festung erfordert Kraft und Ausdauer. Später tauchen einige Stellen für "Trial-Erprobte" auf - hier ist Technik gefragt - Fuss auf Boden = Punktabzug!. Gute Bergerfahrung sollte man auch für den letzten Abstieg vom Glatzenstein besitzen.)

Diesmal wählen wir als Ausgangspunkt der Wanderung die Ortsmitte von Kersbach (Gasthaus "Zur Linde"; 360 m). Wir starten einige Meter in nördlicher Richtung (die Hauptstraße entlang in Richtung Siegersdorf) bis links der Festungsweg abzweigt. Diesem folgen wir bergan bis zu einem kleinen Weiher.


Direkt dahinter führt ein Weg schräg rechts hinauf zur Festung Rothenberg.

Der Weg ist mit einem blauen Balken markiert; es geht zeitweilig recht steil bergauf bis wir einen Forstweg queren. Über diesen geht es gerade und dann rechts haltend weiter bergan. Nach etwa 150 m zweigt der Weg links über Wurzeln ab - direkt auf die Festung zu.
Um die Festung geht ein markierter Rundweg; wir gehen entgegen dem Uhrzeigersinn nach rechts unterhalb der Festungsmauer entlang





und gelangen schließlich nach ca. 30 - 40 Minuten zum Eingang der Festung auf 550 m. (Führungen finden von Frühjahr bis Herbst statt und sind unbedingt zu empfehlen!!).
Vom Eingang führt ein markierter Forstweg abwärts zum Parkplatz an der Landstraße zwischen Schnaittach und Siegersdorf; diesen nehmen wir nicht! Links davon gehen wir an der Festungsmauer (jedoch jenseits des Grabens) einen schmalen Weg entlang; am Ende der Mauer angekommen


führen einige alte Stufen in den Wald hinunter.


Nach wenigen Metern zweigt der markierte Wanderweg nach links - wieder über Stufen - ab (Hier könnten wir zum Gasthaus Rothenberg - mit herrlichem Blick nach Schnaittach hinunter - einkehren. Müssten jedoch anschließend die schmale Straße zum Parkplatz laufen)
Wir gehen den teilweise verwachsenen Pfad geradeaus und stoßen nach wenigen Minuten auf den Forstweg (markiert mit einem roten Kreuz), der hinunter zum Parkplatz zwischen Schnaittach und Rabenshof führt.
Nun gehen wir die Straße nach Enzenreuth hinauf


die Wanderschilder weisen uns den Weg.
Am Ortsende erreichen wir die Hochebene. (Hier ist übrigens die "Geburtsstätte" des Enzensteiner Bieres!!)

Auf der Hochebene folgen wir dem Feldweg in Richtung Wald,


bleiben auf dieser Höhe (ca. 540 m) bis nach einiger Zeit der mit rotem Kreuz markierte Wanderweg nach Hohenstein links abzweigt. Sicherlich ein sehr lohnender Abstecher, der allerdings mit mindestens zwei Stunden zusätzlich zu Buche schlägt. (Die Radfahrer unter uns sollten diesen ""Schlenker"" nach Hohenstein zur Burg hinauf unternehmen). Anstatt also nach links in Richtung Hohenstein zu gehen stoßen wir geradeaus in den Wald hinein; ab hier sind wir auf einem mit gelben Kreuz markierten Wanderweg.


Ein Blick nach links (kurz hinter dem oben gezeigten Wegstück) und wir erkennen in der Ferne das Dach der Burg Hohenstein


(zugegeben...nicht sehr beeindruckend)
Weiter geht es immer der Markierung folgend über einen auch im Hochsommer meist sehr feuchtes Wegstück


hier könnte es ratsam sein, links durch den Wald einen Trampelpfad zu nehmen...
Kurz darauf gelangen wir auf einen Forstweg, der nach rechts hin asphaltiert ist. Wir folgen schräg links der Wegmarkierung und kommen gleich zur ""Straßenkreuzung"" nach Moorsbrunn und Kirchensittenbach. Über diese Kreuzung gehen wir gerade am Wald entlang...immer der Markierung folgend. Nach einer leichten Rechtsbiegung kommen wir aus einem kleinen Waldstück heraus


und gehen auf einer Höhe einen Feldweg entlang. Nach einiger Zeit kann man auf der rechten Seite die Festung Rothenberg erkennen.


Wir stoßen auf eine asphaltierte kleine Strasse, die geradeaus letztlich nach Oberkrumbach hinunter führt. Wir gehen jedoch nach rechts ein kurzes Stück den mit roten Punkt markierten Weg entlang. Dieser zweigt nach ca. 50 m rechts ab - wir gehen geradeaus und bald leicht nach links wendend auf dem Feldweg immer weiter. Nach etwa 10 Minuten gelangen wir zu einer Wegkreuzung mit Bank, Hinweisschild ("Archäologischer Wanderweg")


und Steinmännchen (fehlt nur das Alpenglühen...)


Wir folgen dem Hinweisschild - nach etwa 100 m zweigt dieser Weg markiert nach rechts ab in den Wald hinein.
Dort haben wir die Wahl: entweder folgen wir der Markierung nach links und gelangen so zum Glatzenstein (von dort hinunter nach Weißenbach und Kersbach wie in der Tour 1 beschrieben) oder wir gehen den rechten Weg auf eine rote Bank zu.
Von hier der Beschilderung


stellenweise etwas weglos folgend, bis nach 100 m (von der Bank) nach rechts der mit einer blauen 1 markierte Weg abzweigt. Diesem folgen wir, halten uns möglichst links am Hang auf einem schmalen Trampelpfad (geradeaus ist der mit grünem Punkt markierte Weg) und stoßen so auf ein recht steiles Wegstück (ebenfalls markiert), welches links hinunter in Richtung Kersbach abzweigt.
Nun gehen wir den Weg immer weiter folgend an der Kersbachquelle vorbei nach Kersbach zurück.

Nu aber Prost!


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